Ein Unsterblicher hat doch keine Sorgen

Aktualisiert: Jan 26

Vor kurzem befand ich mich in einer sehr intensiven Veränderungsphase, die mich an die noch verborgenen Punkte meiner Ängste, Zweifel, Sorgen sowie einer zerreißenden Traurigkeit brachte. Der tiefgehende Wandlungsprozess dauerte insgesamt drei Monate. In dieser Zeit durfte ich mich aus alten Begrenzungen, dem inneren Widerstand und vergangenen Verletzungen schrittweise ablösen - für diese hohe Transformation bin ich heute sehr dankbar.


Während die Sorgen meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit forderten, bewegte ich mich ständig in einem Kreis herum, so dass ich schließlich um die Hilfe (gerne auch ein Wunder :)) aus der geistigen Welt bat. Ich versuchte meinen Verstand zu beruhigen und entschied mich leichtverdauliches Fernsehen zu schauen. Es war eine Serie, in dieser unsterbliche Menschen unter Sterblichen versteckt lebten. Sie waren davon befreit, sich über die Zukunft Gedanken machen zu müssen, denn Zeit war für sie nicht von Bedeutung. Innerlich habe ich nur gedacht: „Wie schön ist so ein Leben! Unsterblich müsste man sein …“. Prompt hörte ich direkt eine Frage von oben: „Wieso? Bist du das denn nicht?!“


In diesem Moment habe ich feststellen dürfen, wie sehr ich mich doch verirrt hatte. Ich glaube an die Unsterblichkeit der Seele und an die Wiedergeburt. Schließlich habe ich viele meiner vergangenen Leben bereits erkunden können. Also ja, ich bin auch unsterblich. Woher kommen dann diese beschwerlichen Gedanken und einschnürenden Gefühle? Wie können sie uns so sehr einnehmen?


Ich habe mich innerlich auf die Suche nach dem Ursprung meiner Sorgen gemacht und erkannte dabei, dass Sorgen entweder aus leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit hervorgehen, oder eine angstgetränkte Sicht in die Zukunft sind. Jedoch nie aus der Gegenwart! Interessant - denn in dieser Zeit sind sie einfach nicht existent. Indem wir also unsere Sorgen als verletzte Anteile aus einer VERGANGENEN ZEIT identifizieren und heilen, das Vertrauen stärken sowie Kontrolle über die Zukunft, eine noch NICHT REALE ZEIT, loslassen, können wir uns aus dem Karussell befreien. Denn Sorgen sind einfach ausgedrückt ein Zeitsprung in die FALSCHE ZEITLINIE, sozusagen ein Verrutschen.


Dies alles ist natürlich ein Prozess. Wenn wir aber unsere Ausrichtung immer wieder auf das Hier und Jetzt korrigieren, die Altlasten liebevoll auflösen, kann sich tatsächlich ein nachhaltiger Wandel einstellen. Wir selbst können unsere Realität beeinflussen. Die bewusste Wahrnehmung der Gegenwart ist dabei besonders entscheidend.

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